Fußabdruck vom Reh Januar 2013

Reh- Alarm am Wochenende

In der Vergangenheit hatten wir öfter Stress mit Spaziergänger*innen, die die Tore unseres Geländes geöffnet und offen gelassen haben…mit dem Ergebnis, dass die Tiere, die sonst von unserem Wildschutzzaun am Eintritt gehindert werden, freie Fahrt haben und das auch gerne mal ausnutzen.

So haben wir schon mal unseren Mais mit abgebissenen Kolben vorgefunden und sind auch immer in Sorge wegen Frass- Schäden an unseren teilweise noch sehr kleinen Gehölzen.

Seit dem letzten Erlebnis dieser Art sind alle Tore mit Zahlenschlössern versehen- aber das scheint manche Leute noch mehr zu reizen, doch irgendwie reinzukommen.

Vielleicht macht es Sinn, Schilder mit Erklärungen aufzustellen… auf jeden Fall war am letzten Wochenende eines der Tore total zerstört. Durch die vielen verschneiten Tage waren wir länger nicht draussen und haben dann mehr oder weniger zufällig Rehspuren entdeckt- dem Schnee sei Dank, sonst wäre das kaputte Tor uns wahrscheinlich lange nicht aufgefallen.

Also haben wir einen spontanen Action-Day eingelegt und mit ein paar Leuten das ganze Gelände systematisch abgeklappert, außer den Hasen aber niemanden aufgeschreckt ;-) , und das Tor anschließend repariert.

Die verschneiten Zeiten sind spannend, weil sehr viele Tierspuren zu sehen sind und dadurch so manches präsent wird, was ansonsten unsichtbar bleibt: Zum Beispiel wo sich bei uns Fuchs und Hase “Gute Nacht” sagen bzw. wo sich ihre Wege zeitversetzt kreuzen.

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